Adhärenz
siehe Therapietreue

Arthrose
Die Arthrose ist eine Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankung, die durch Abnutzung (Verschleiß) hervorgerufen wird.

Axiale Spondyloarthritis
Die Axiale Spondyloarthritis ist eine rheumatisch-entzündliche Erkrankung. Axial bedeutet, dass das Achsenskelett (die Wirbelsäule und die benachbarten Kreuz-Darmbein-Gelenke) von der Entzündung betroffen ist. Spondyloarthritis leitet sich vom griechischen Wort für "Wirbel" und von arthron für "Gelenk" oder "Glied" und der Endung "-itis" zur Bezeichnung einer Entzündung ab.

Basistherapeutika
Schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente (Basistherapeutika) und von Kortison abgeleitete Arzneimittel gelten auch heute noch als Standard bei rheumatischen Erkrankungen. Basistherapeutika wirken nicht nur symptomatisch, das heißt, sie lindern nicht nur die Symptome, sondern verzögern durch ihre entzündungshemmende Wirkung auch das Fortschreiten der Erkrankung.

Biologika
Biologika sind Arzneimittel, die gezielt in das Immunsystem eingreifen. Sie blockieren die Botenstoffe, die für die Entzündungsvorgänge im Körper verantwortlich sind. Biologika werden dann eingesetzt, wenn ein Patient auf die Basistherapie seiner Erkrankung nicht oder nicht ausreichend reagiert hat.

Immunsystem
Das Immunsystem ist ein komplexes, köpereigenes Abwehrsystem. Es schützt den Körper vor fremden Substanzen oder Erregern wie Viren und Bakterien. Bei einer Fehlfunktion des Immunsystems kann es vorkommen, dass auch körpereigene Zellen angegriffen werden. Dies kann zu Autoimmunerkrankungen, wie verschiedenen rheumatischen Erkrankungen, führen.

Laborwerte
Für die Diagnose von rheumatischen Erkrankungen anhand einer Blutuntersuchung werden bestimmte Laborwerte ermittelt. Zu den relevanten Blutwerten gehören der Rheumafaktor (RF, ein Autoantikörper) und bestimmte Antikörper wie der Anti-CCP (Antikörper gegen cyclische citrullinierte Proteine) und der HLA-B27 (ein Proteinkomplex des Immunsystems). Daneben werden Entzündungswerte wie zum Beispiel der CRP (C-reaktives Protein, ein bestimmtes Protein, das in der Leber gebildet wird) gemessen. Diese Laborwerte haben allerdings nur eine begrenzte Aussagekraft. Darum stellt die Blutuntersuchung nur einen Teil der diagnostischen Verfahren dar.

Morbus Bechterew
Morbus Bechterew (Ankylosierende Spondylitis) ist die häufigste Form der Axialen Spondyloarthritis. Sie wurde nach dem Neurologen Wladimir Michailowitsch Bechterew benannt. Dabei ist "Morbus" die lateinische Bezeichnung für Krankheit. Morbus Bechterew wird darum auch als Bechterew'sche Krankheit bezeichnet.

Morgensteifigkeit
Morgensteifigkeit ist eines der frühen Anzeichen von Rheumatoider Arthritis. Dabei fühlen sich die Finger- und Handgelenke vor allem morgens steif an. Diese Steifigkeit dauert mindestens eine Stunde lang an. Betroffene können beispielsweise die Kaffeetasse nicht mehr richtig halten.

Remission
Der Begriff Remission bezeichnet das zeitweise oder dauerhafte Nachlassen von Krankheitssymptomen bei chronischen Erkrankungen, ohne dass eine Heilung erreicht wird.

Rheuma
Rheuma (altgriechisch ῥεῦμα) bedeutet "Strömung" oder "Fluss". Bezeichnet wird damit eine Vielzahl von Krankheitsbildern mit fließenden, reißenden und ziehenden Schmerzen, die den Stütz- und Bewegungsapparat des Körpers betreffen. Die Arthritis (griechisch ἀρθρῖτις von arthron für "Gelenk" oder "Glied" und der Endung "-itis" zur Bezeichnung einer Entzündung) ist eine entzündliche Gelenkerkrankung.

Rheumafaktor
Bei der Blutuntersuchung werden bestimmte Laborwerte ermittelt, die auf das Bestehen einer Entzündung (Arthritis) hinweisen können. Wichtigster Indikator für das Vorhandensein einer Entzündung ist der sogenannte "Rheumafaktor" (RF). Der Rheumafaktor ist ein Autoantikörper, das heißt ein fehlgeleiteter Antikörper des Immunsystems. Während Antikörper (Immunglobuline) normalerweise den Körper vor Fremdstoffen schützen, richtet sich dieser irrtümlicherweise gegen körpereigene Abwehrstoffe.

Therapietreue (Adhärenz)
Als Therapietreue bezeichnet man, in welchem Ausmaß das Verhalten eines Patienten mit den vereinbarten Empfehlungen vom medizinischen Fachpersonal (Ärzte, Therapeuten, Pflegekräfte) übereinstimmt

TNF-alpha-Blocker
TNF-alpha-Blocker gehören zu den biologischen Arzneimitteln (Biologika), die gezielt in das Immunsystem eingreifen. Sie blockieren den Tumornekrosefaktor alpha (TNF alpha), ein Signalstoff des Immunsystems, der für die Entzündungsvorgänge im Körper verantwortlich ist. TNF-alpha-Blocker werden eingesetzt, wenn ein Patient auf die Basistherapie seiner Erkrankung nicht oder nicht ausreichend reagiert hat.